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#ICHBINRICHTIGSO

Mehr Selbstliebe und Bewusstsein für seinen eigenen Körper zu entwickeln, fällt vielen Menschen schwer, die sich nicht mit populären Schönheitsidealen identifizieren können. Dagegen kämpft Ulla Popken an und startet eine vielversprechende Kampagne die Frauen zeigt, dass sie sich genauso lieben sollen und können, wie sie sind. Auch mein Selbstbewusstsein hat im Laufe der Jahre durch das Thema Mode geändert, wie das kam? Das kannst Du weiter unten lesen.

Selbstliebe ist das Medikament zu echtem Glücklichsein und der Startschuss für ein erfülltes Leben. Ein Gefühl von Selbstzufriedenheit kann nur von Bestand sein, wenn man lernt, sich selbst Wert zu schätzen. 
Der erste Blick in den Spiegel sollte Dich zum strahlen bringen und nicht traurig machen. Ulla Popken startet mit einer Kampagne, die uns schon vom ersten Blick an, in den Spiegel, gute Laune macht. Mit #ichbinrichtigso möchte Ulla Popken nun allen Frauen zeigen, dass sie einen wunderschönen Körper haben und ihn mit Stolz und schöner Mode schmücken sollen. Mutige Sprüche und mutige Bilder sind erst der Anfang. Es gibt ein rundum Selbstbewussteinsschub-Paket vom Magazin bis zur Online Präsenz. Mega News, oder?

Das #ullasmädels Shirt steht für Stärke, Selbstliebe und eine entschlossene Community, zu der auch Du herzlich eingeladen bist. Wir setzten ein Statement und tragen unser Selbstbewusstsein nach außen. 
Das Shirt kostet 9,99€ und gibt es hier in 8 verschiedenen Farben. Neben dem Shirt gibt es noch weitere schöne Stücke in der Statement-Kollektion. Neben Socken und Nachthemden gibt es auch noch Unterwäsche mit tollen Sprüchen für stolze kurvige Frauen.


„Du hast so ein schönes Gesicht. Nur dein Körper ist zu dick!“

Kinderbilder beweisen, ich war immer schon ein dickes Mädchen. Bis zu dem Punkt, an dem ich darauf reduziert worden bin, wusste ich gar nicht, dass es ein Problem ist, dick zu sein. Ein paar Sprüche von Kindern tun weh, aber die Aussagen, mit denen ich in der Pubertät zu kämpfen hatte, hinterließen Spuren. Sie bleiben unvergessen und haben mir einen Makel eingeredet, den ich bis dato nicht als solchen aufgenommen habe. Bekannte der Familie, die zu Besuch kamen, oder Verwandte, die ich nicht oft sah. Jeder hatte eine Meinung zu meinem Gewicht und statt mich an die Hand zu nehmen und mir zu zeigen, was ein gesundes Verhältnis zum Essen ist , wurde ich einfach nur gefragt, warum ich denn nicht abnehmen mag, denn ich habe doch so ein schönes Gesicht. Heute frage ich mich wie man einer 12-jährigen eigentlich solche Fragen stellen kann und ihr nicht vorhandenes Selbstbewusstsein zerstört? 

„Gib ihr Tabletten!“

Auf meine Frage hin wie ich es anstellen soll abzunehmen wurden mir skurrile Diäten empfohlen oder zu Medikamenten geraten. Ich erinnere mich an Tabletten, deren Inhalt Bandwürmer waren. Übrigens empfahl dass eine Bekannte meiner Mutter, damit die Tochter endlich abspecken kann. Danke! Aber nein, danke!

Alles änderte sich, als ich zur Uni ging. Es wurde zur schlimmsten Zeit. Noch nie habe ich mich weniger akzeptiert gefühlt. Nicht nur wegen meines Körpers. Nein, auch wegen meiner Kleidung. Mode studieren und nicht modisch aussehen können, ist wohl ein Grund ausgegrenzt zu werden, und da ich meinen Traum in der Modewelt verwirklichen wollte, fing ich an zu recherchieren und entdeckte die Welt der Plus Size Blogger. Damals nur französische und amerikanische Plus Size Frauen, die aussahen wie ich und voller Selbstbewusstsein, Mode präsentieren. Ich war total geflashed und sah, dass es auch anders geht. Ich kann gut aussehen auch in dick! Nach intensivem Lesen von jedem Blog, den ich finden konnte, habe ich mich inspirieren lassen und mir eine Menge Kleidung bestellt.  Endlich konnte auch meine Kurven in Szene setzten und es ergab mein erste richtiges Kompliment, ohne ein ABER.  –WOW, du siehst toll aus. Punkt!

Und ja, ich sehe toll aus! Ich stehe zu meinen Rundungen! Und kann sie gut verpacken. Für mich ist Kleidung nicht nur Nutzware. Sie zeigt mir auch #ICHBINRICHTIGSO

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